Ananda Shanti

über die Invasion der Göttlichen Liebe in diese Welt.

Yoga und Drogen.

Dieser Artikel befindet sich noch in Bearbeitung und kann unvollständig sein.

Rauschmittel haben die Menschen schon immer fasziniert. Sie scheinen eine einfache Methode zu sein, um eine metaphysische Erfahrung machen zu können. Ein Freund bezeichnete es mal so: “Kiffen ist Meditation für Faule”.

Die Jagd nach Glück und die Suche nach Erfüllung.

Ich möchte hier nicht mit dem erhobenen Zeigefinger herumlaufen, da ich denke, dass jeder selber reif genug ist das Beste aus allen vorhandenen Informationen für sich herauszuholen. Ich möchte hier vielmehr eine Seite darstellen, die oft viel zu kurz kommt. Es ist der Aspekt der spirituellen Suche nach Glück in den Rauschmitteln.

Der Yogi und der psychedelisch Interessierte haben eines gemeinsam. Sie wollen raus aus dieser Welt. Sie wollen in eine besseren, heilere und spirituellere Welt. Sie haben bemerkt, dass es neben dem Weltbild, welches der “Otto-Normalsterbliche” hat noch eine weitere Realität gibt, von der kaum jemand wissen zu haben scheint. Sie haben beide den Forschedrang und sind, bewusst oder unbewusst, bereit ein großes Risiko dafür einzugehen bzw. eine große Anstrengung zu unternehmen um in diesen Bewusstseinszustand zu gelangen, der sie befähigt eine andere Ebene zu erleben.

Grundlegende Unterschiede zwischen den beiden Methoden.

Der Unterschied zwischen den beiden ist der, dass der Yogi der klügere Geschäftsmann ist indem er seine Erfahrungen nicht auf Kredit kauft, sondern sie sich zuerst erarbeitet bevor er in deren Genuss kommt. Da der Yogi meist einem bestimmten Vorgang, wie er in den vedischen Schriften empfohlen wird, folgt erhält er so konkretes Wissen aus den Schriften über den Aufbau des Astralleibes, der Körperenergien, der ewigen Seele sowie Karma & Reinkarnation und den verschiedenen spirituellen Sphären.

Bei den Drogen, verhält es sich so, dass je nach Substanz z.B. Endorphine mit einem Mal freigesetzt werden, bevor ihre Zeit für die natürliche Ausschüttung gekommen ist. Da einem Menschen nur ein zwar variables aber begrenzes Maß an Glückserlebnissen zu Verfügung steht (worauf ich später eingehen werde) Konsumiert man so seinen Vorrat auf ohne zu wissen, dass man dafür auch seine Rechnung Zahlen muss. Man Zahlt sie halt einfach später.

Die Bewusstseinserhebung beim Yogi erfolgt in der Regel almählich, so dass er jeden einzelnen Entwicklungsschritt genau studieren kann. Er erfährt in der Regel dewesegen genau so viel, wie er auch verarbeiten kann, da er indem Maße erhoben wird, wie er sich seiner spirituellen Praxis widmet.

Bei einem Rauschzustand hingegen, werden Energiezentrem im Körper in sehr kurzer Zeit extrem weit geöffnet, ohne das Praktiken beherrscht werden, mit denen man den “Normalzustand” wieder herstellen könnte. Und selbst wenn dauert es sehr lange bis sich das Energiesystem wieder in seinem Natürlichen zustand befindet. Mit anderen Worten, man reißt sich Löcher in die Aura und verwirbelt seine Energien unkontrolliert.


Die ewige Seele und deren Erkenntnis als Quelle des Bewusstseins und der Freude.

Die Grundlagen

Um die Gefahren des Drogenkonsums in seinem gesamten Umfang und das Ziel von Yogapraktiken verstehen zu können muss man als erstes Verstehen, wie der Menschliche Körper bzw. das Bewusstsein aufgebaut und was die Seele ist.

Der Körper eines Lebewesens besteht nacht altindischer Yogalehre aus grober und feiner Materie sowie der Seele. Die grobe Materie zu verstehen ist nicht sonderlich schwer. Das kennen wir aus dem Biologie- und Physikunterricht. Das ist der Körper, so wie wir ihnen kennen. Zusätzlich aber kommt noch die Feinstoffliche Materie hinzu, und das zu verstehen ist ehrlich gesagt der Hammer und alles andere als einfach.

Laut den Veden gibt es drei Ebenen des feinstofflichen Körpers, die als die feinstoffliche Ummantelung der Seele betrachtet werden. Es sind der Verstand (Manas), die Inteligenz (Buddhi) und das falsche ich (Ahankara). Jede dieser feinstofflichen Materieschichten hat eine spezifische aufgabe. So ist es zum Beispiel die aufgabe des Ahankara, der feinsten und gleichzeitig auch stärksten Schicht, eine identifikation der Seele mit dem Körper überhaupt erst möglich zu machen. Dies ist die Wurzel des Ichgefühls welches wir haben, sozusagen der Zement der alles in dieser Welt zusammenhält. Kompliziert, he ?

Feinstoffliche Materie bedeutet etwas was noch feiner ist als das feinste chemiche Element ist. Die Eigenschaft von Materie allerdings ist es nach einer gewissen Zeit zu verfallen. Das ist einer der Unterschiede, welches den (feinstfflichen) Körper von der Seele unterscheidet. Die Seele ist die eigentliche Quelle des Bewusstseins. Sie wurde nie Geboren und wird auch nie sterben. Sie war schon immer da.

Ihre Hüllen können verschiedene Formen annehmen und durch das Ahankara (falsches Ich) denken, wir dass wie dieses oder jenes sind. Wir denken dass wir Pflanze, Tier oder Mensch oder Sozialist, oder Christ oder sonstwas sind. Aber dies nur für einen atomische kleinen Moment einer Lebensspanne. Danach werden die Karten wieder neu gemischt und wir bekommen einen weiteren Körper. Und wieder denken wir dass wir dieser Körper sind und handeln danach.

Mehrere Ebenen der Existenz.


“Polatritäten” oder “Wie man sich bewusst in einen bestimmten Bewusstseinszustand versetzen kann.”

Interaktion mit anderen Menschen.

Da auch das menschliche Bewusstsein bzw. die Psyche Naturgesetzen unterworfen ist, gelten auch hier ganz einfache Gesetzmäßigkeiten, wie zum Beispiel das Kausalgesetz. Newton (übrigends ein Theistischer Wissenschaftler) formulierte es so: “Auf jede Aktion erfolg eine gleichwertige entgegengesetzt gerichtete Reaktion.” Die Alten Inder kannten dieses Gesetzt schon sehr, sehr lange und nennen es Karma.

Dieses Gesetz ist ein universelles Naturgesetz, welches auf alle Bereiche der Existens angewandt werden kann und nicht nur auf die Mechanik beschränkt ist. Das bedeutet z.B. auf das Wohlbefinden in der Interaktion mit anderen Lebewesen übesetzt: “Den Eindruck, den ich in der Psyche meines Gegenüber hinterlasse, werde ich füher oder später selbst durchleben müssen.”

Auf diese Weise kann man sich vorstellen, was geschieht, wenn man sich kontinuierlich anstrengt Anderen eine Freude zu machen. Ein altes Sprichwort greift diese Weisheit in poetischen Worten folgendermaßen auf: “Willst Du glücklich sein im Leben, trage bei zu Andern Glück, denn die Freude, die wir geben, kehrt ins eigene Herz zurück.”

Da der Yogi diese Wahrheit versteht wendet er sie zur Unterstützung seiner spirituellen Entwicklung neben seiner Meditation, Asanas etc. konsequent an. Desweiteren unterscheidet er zwischen verschiedenen Arten von Wohltätigkeit. Es gibt Wohltätigkeit, die sich auf den Körper bezieht und Wohltätigkeit, die sich auf die Spirituelle Seele bezieht. Die beste Wohltätigkeit ist es der Anderen Person Wissen über die ewige spirituelle Seele und alle darüber liegenden Ebenen zu geben und wenn möglich Führung auf dem Weg zur Erkenntnis derer.

Befreiung oder Verstrickung.

Auf der Anderen Seite kann die Seele sich auch im Netz der Materiellen Sinne verstricken. Das geschieht wenn man statt Entsagung zu praktizieren den Sinnen und sinnlichen Genüssen fröhnt. So zum Beispiel beim Genuss von Rauschmitteln. Der Geist haftet sich an diese Sinneserfahrungen an, und das Bewusstsein verlagert sich mehr und mehr in Richtung der Sinne, statt sich auf den entgegengesetzten Pol in Richtung der ewigen Seele zu verlagern. So wird das Bewusstsein von Materie (feinstofflicher Natur) bedeckt.

Erschwerend kommt jetzt noch hinzu, dass der Gegenpol von Genuss Leid ist. Jedem Anteil Genuss steht die selbe Menge Leid gegenüber. Würde man dem Geunss entsagen, würde es mit natürlicher spiritueller Freude vergolten werden. So funktioniert die Dualität in dieser Welt und jeder, der durch einen der beiden Prozesse oder gar durch beide gegangen ist könnte Bücher darüber schreiben.

Meditation und andere Spirituelle Praktiken

Nur durch die Selbsterkenntnis der Seele ist es möglich in spiritueller Glückseeligkeit und Extase zur verweilen und so die körperliche Ebene an die ja die Drogen gebunden sind zu überwinden.


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