In meiner Kindheit habe ich mich gefragt was der Tod ist und warum wir alle sterben müssen. Später habe ich mich dann gewundert, warum dies so wenige Leute interessiert. Um ehrlich zu sein, ich verstehe bis heute nicht warum die Masse der Menschen nicht über den Tellerrand hinausehen mag. Warum sie sich nicht die Fragen stellen, die wirklich wichtig sind.

Wirklich wichtig ? Mag sich jetzt der Ein oder Andere Fragen.

Ja Schau. Endet nämlich das Leben und damit auch das Bewusstsein mit dem Tod, gibt es keinen Zweck der Schöpfung. Dann besteht der einzige Sinn im Leben darin, dem Leben zu fröhnen solange bis es nicht mehr geht.

Was aber, wenn das Leben nicht mit dem Tode endet ? Wenn das Lebewesen auf seiner Reise durch die Unendlichkeit in diesem Leben nur Zwischenstation macht um Erfahrungen zu sammeln? Was wenn das Lebewesen neben der groben stofflichen Hülle noch weitere Eigenschaften hätte.

In der Bhagavad Gita, eine der maßgeblichen Schriften der Hindus beschreibt der 22 vers des 2 Kapitels den Vorgang des Körperwechsels kurz aber treffend: “Wie ein Mensch alte Kleider ablegt und neue anlegt, so gibt die Seele alt und  unbrauchbar gewordene Körper auf und nimmt neue an.”

Als ich vor ca 12 Jahren 1997, den Vorträgen meines damals noch nicht geistigen Lehrers, zuhörte wurde mir auf einmal diese Tatsache klar. Ich bin ewig. Das habe ich verstanden. Und aufgrund dieses Verständnisses, verlor ich all meine Angst davor etwas zu verpassen, denn ich wusste dass für alles seine Zeit da ist.

Mit dieser neu gewonnenen Ruhe konnte ich mich nun dem Pfad der Bhagavad Gita widmen. Und je mehr ich vorangeschritten bin desto mehr wurde mir klar wie klein ich eigentlich bin und wie wichtig die vedischen Lehren für uns sind. Und diese Erkenntniss tut sehr gut. Denn so kann man leicht verstehen, dass alles vedische wissen nur aus der Liebe Gottes zu seinen Dienern heraus in diese Welt hinabgestiegen ist.

Für diejenigen, die es interessiert gibt es nichts wichtigeres und nichts schöneres, als sich mit der spirituellen Sphäre zu befassen. Und die anderen… …na für die ist es in dem Moment an dem sie es bemerken einfach schon zu späht. Es hat sie ja nie wirklich interessiert.